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Bist Du im "Flow"

Hallo an alle Herzensabenteurer,

heute stelle ich die Frage in den Raum: "Bist Du im "Flow"? "

Ja, in deinem Lebensfluß? Ja, kannst Du sagen- es flutscht einfach gerade alles?

 

Ich habe gerade in den letzten Tagen beobachtet, dass vor allem in der spirituellen Szene viele Menschen sich mit dem richtigen "Flow" beschäftigen! Und es ist sehr spannend!

 

Denkt man doch gerne, damit das Leben so richtig läuft, muss man doch alle Hebel in Bewegung setzten, damit das eigene Leben so richtig läuft! Ja, zum Beispiel beruflich erst einmal so richtig durchstarten- mit Überstunden bis hin zu totaler Erschöpfung, eben bis alles rund läuft, wie von alleine!

Aber was bedeutet das für uns selbst? Bleiben wir da nicht in ganzer Linie auf der Strecke? Unsere Freizeit, unsere Gesundheit, mal ganz abgesehen von unseren Liebsten und Freunden?

 

Egal, damit der Rubel rollt- anpacken, durchziehen- nur so kommen wir an unser Ziel und können unsere Lorbeeren ernten.

 

Ist das mit dem "Flow" gemeint?

Ich weiss, gerade diese Einstellung, vor allem zum Thema Arbeit- steckt noch in vielen von uns. Es sind alte Denkmuster, die gerade durch die Nachkriegszeit oder schon viel füher enstanden. Denn, wenn man nicht am Ball blieb, war man eventuell schnell weg vom Fenster! So einfach!

 

Aber heute beobachte ich sehr viele Menschen, die diesem Druck, diesem peramenenten Arbeitsmodus nicht mehr stand halten. Dazu noch unsere moderne Technik- allzeit abrufbar und einsatzbereit- wie ich finde, eine sehr fatale Mischung!

Ist das nicht verrückt?

Wir versuchen, die Welt mit Geschwindigkeit zu verändern- aber gerade dann, wenn wir alles mit Druck, Hektik und Schnelligkeit "erledigen" wollen- dreht sich eher als Rückwärts- weil, früher oder später sind wir total erledigt!

 

Ja, und dann müssen wir inne halten- uns abbremsen auf voller Fahrt!

Es ist wie bei der Geschichte "Momo" von Michael Ende.

Ja, oft mit den heftigen Folgen von Burn-out, Depression, oder sehr schmerzhaften gesundheitlichen Einschränkungen!

Aus energetischer Sicht kommt unser innerer Fluß immer mehr ins stocken- aus dem anfänglichen Gefühl, Freude bei der Arbeit zu empfinden kommt immer mehr das Gefühl von Druck und dem "Ich-Muss" auf. Bis zur vollkommenen Erschöpfung!

 

Leider!

Statt im absoluten "Flow" zu leben, geht nun gar nichts mehr- gleich, ob die Ideen dich normalerweise beflügeln oder sowieso weniger gut gefallen!

 

Doch hatten wir nicht alles gegeben, damit wir so richtig in Fahrt kommen, aufblühen, steil bergauf steigen? Für uns? Oder wollten wir uns vielleicht nur beweisen, wa wir alles können, ja, welch´toller Hecht wir sind?

Oder wollten wir uns vor den anderen beweisen?

 

Dachten wir vielleicht, mit diesem Durchstart- nur kurz bis zum Ziel?

Doch dann kam schon das nächste große Ziel - und schwupsdiwups ging es im Sauseschritt schon zum nächsten Ziel!

 

Doch wo bleibt die Pause? Das Innehalten?

 

Oder haben wir uns so unseren Flow vorgestellt? Flow im Dauerstress?

 

 

 

Nein!

 

Im Gegenteil-in diesem Zustand fließt nun mehr noch sehr wenig.

Und wir verstehen gar nichts mehr!

 

Doch wie fühIt sich nun der wahre Flow, unser wahres Sein an? Was heißt es, alles befindet sich im Fluß?

 

Wenn ich all´die wunderbaren weisen Menschen, denen ich gerade in den vergangenen Tagen meine Aufmerksamkeit schenken durfte, verstanden habe- befinden wir uns am meisten im Flow, wenn wir :

 

Einfach nur "Sein dürfen"

 

Einatmen- Ausatmen- Inne halten.

Mehr nicht!

 

Die Dinge kommen lassen- die Dinge gehen lassen

 

Atmen

 

Lieben- Sein

 

 

Wow- eigentlich ganz einfach- oder etwa nicht?

Eigentlich ist es wie in der Erzählung von "Momo" von Michael Ende. Momo verlangsamte ihre Geschwindigkeit, ja sie ging sogar entgegen der Zeit- ganz in ihrer Mitte ruhend. Die "Zeiträuber", die grauen Männer hingegen, hetzten und übten enormen Druck auf alle Menschen aus- doch schlußendlich verloren sie das Spiel gegen die Zeit!

 

Und Momo, was tat sie- sie beobachtet das Leben, sie teilte die Freude und das Lachen mit ihren Freunden und sie war Meisterin im "Sein" Und alles floß!

 

Doch wie steht es nun mit uns? Geben wir uns überhaupt noch die Zeit- einfach nur zu Sein- gnaz ohne Leistung und Resultate?

 

Ich finde, es ist an der Zeit, einmal umzudenken!

Den Weg der Erschöpfung kennen wir doch auch schon- und er wird sich auch nicht verändern, wenn wir nicht etwas verändern! Und ich persönlich finde, es ist nun Zeit, aus dem Hamsterrad auszusteigen!

 

Und- sorry, dabei es meiner Meinung egal, ob du als Selbsttändige oder in Anstellung arbeitest.

 

Es ist vielmehr unsere innere Einstellung, die es zu verändern gilt.

Keine Sorge- es macht Spaß!

 

Was wäre, wenn wir uns täglich eine gemüliche Pause einbauen!

 

Was wäre, wenn wir uns erlauben, einfach einmal mit uns zu sein- also eine Art "Ich-Zeit"!

 

Was wäre, wenn wir unsere Arbeit aus einer inneren Ruhe heraus- mit bestimmtem Zeitfenster UND Freude erarbeiten. Aber dannach wirklich wirklich Feierabend machen?

 

Was wäre, wenn wir uns selbst daran erinnern- dass wir uns im Flow befinden- indem wir einfach nur Atmen?

 

Was wäre, wenn wir unseren Tagesablauf auf 24h verteilen, und nicht dauernd mehr in den Tag packen als menschenmöglich?

 

Was wäre, wenn wir frei von Druck und Perfektionismus handeln könnten?

 

 

Und was wäre, wenn wir diese Impulse nun einfach einmal ausprobieren!!!!

 

 

Wenn ich nun in mich so einspüre, fühlt sich mein Sein wirklich im Flow an- frei von allem! Und, nein, es hat nichts mit Faulheit zu tun! (jaja, der Perfektionismus kommt wieder mal durch)

Im Gegenteil, Einfach SEIN- das fühlt sich wie ein riesiger Energiestrom an- alles kommt zum richtigen Zeitpunkt, alles geht wieder. Und ich schöpfe aus meinem tiefsten SEIN meine ganze Kraft!

Ich bin getragen und geborgen- in unendlicher Fülle-ja Liebe!

 

Und spannend, Erträumtes wird viel schneller wahr, als durch Dauerstress und Arbeitswut!

 

 

Ich wünsche euch nun viel Freude- innere Ruhe und Kraft- ja beim Schweben und Fließen lassen :)

 

Herzlichst

Ruth